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In Zeiten, in denen regelmäßig Skandale bezüglich Nahrungsmitteln die Bevölkerung aufrütteln, erfreuen sich Bioläden zunehmend großer Beliebtheit.

Galten Bioläden anfangs noch als ausschließlich der grünen Szene vorbehalten, gibt es mittlerweile in nahezu jeder Stadt einen oder mehrere solcher Läden, die sich meist eines guten Umsatzes erfreuen können. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Gesunde Ernährung wird vielen Menschen immer wichtiger. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der Einsatz von Pestiziden krebserregend sein kann. Zudem reagieren immer mehr Menschen mit Allergien auf die vielen Zusatzstoffe, die in vielen Nahrungsmitteln enthalten sein können.

Bioläden verkaufen ausschließlich Produkte, die auf den Einsatz von Pestiziden und Ähnlichem verzichten. Zudem offerieren Bioläden auch zunehmend Lebensmittel, die von regionalen Bauern geliefert werden. Hier ist jederzeit nachvollziehbar, woher beispielsweise Fleisch und Eier kommen. Zudem haben diese Waren nur kurze Lieferwege, so dass Kunden davon ausgehen können, wirklich frische Ware zu erwerben.

Regionale Bauernhöfe, die Bioläden beliefern, zeichnen sich auch meist durch eine sehr gute Tierhaltung aus. Auch dieser ethische Aspekt wird vielen in einer Zeit, in der immer wieder Bilder von Tiertransporten schocken, immer wichtiger. Gesunde Ernährung hat ihren Preis – wer im Bioladen einkauft, wird im Regelfall mehr bezahlen müssen als im Discount-Supermarkt. Die Qualität der Waren und die damit verbundenen ethischen Komponenten rechtfertigen diesen Preis aber in jedem Fall.

Gesunde Ernährung trägt maßgeblich zu unserer Gesundheit bei – und diese ist und bleibt das wichtigste Gut.